IdrilEledhwen.log.ag    
Weblog von Idril Eledhwen

~~ NO WAR! ~~ ~~ NO WAR! ~~

Hier steht "Beschreibungstext Ihres Weblogs ändern" und dann "Text zu meinem Weblog".

Also was soll ich jetzt hier hin schreiben? Soll ich überhaupt etwas schreiben? Soll ich etwa MICH beschreiben? Und schon das erste Problem: wer bin ich, wie bin ich, was bringen solche Selbstbeschreibungen im Internet überhaupt? Würdet ihr mir glauben, wenn ich schreibe "Ich bin 18 Jahre alt, 1.80m groß, blond, blauäuigig und Fotomodell."? Nein? Ich würd's auch nicht glauben! Aber wer weiß....

Wer weiß schon irgendwas im Internet. Sind Weblogs und persönliche Homepages letztendlich gar keine Selbstdarstellung sondern eigentlich eine Selbstverschleierung?

Und um was geht es bei diesem Weblog? Ich hab keine Ahnung - ehrlich! Ich mache diesen Weblog nur, weil ich eine furchtbar langweilige Arbeit habe und mir irgendwie die Zeit vertreiben muss!

Ihr seht also: ich stehe erst am Beginn meines allerersten Weblogs und es ergeben sich nur Fragen über Fragen und keine Antworten!

Idril Eledhwen
idril.eledhwen@freenet.de
http://idrileledhwen.log.ag/

P.S.: Ich habe wirklich nichts dagegen, wenn ihr meine Log-Einträge kommentiert!






Verfasst am 16.04.2003 12:23:30 Uhr
Keine Lust...
...etwas zu schreiben! Ist sowieso schon genug Qual, bei diesem Traumwetter arbeiten zu müssen. Aber ab morgen wird uns gnadenweiser ganze 6 Tage Urlaub gewährt!!! Vielleicht habe ich mehr Lust, wieder was Nettes zu verfassen, wenn ich nicht von der Arbeit genervt bin.
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Verfasst am 11.04.2003 19:16:03 Uhr
Idril immer noch unpässlich...
...doch sie versucht zu tippen, ohne dass Rotz auf die Tastatur tropft – gar nicht so einfach wie man glaubt.

Da ich gestern den ganzen Tag im Bett gelegen bin, habe ich ein Buch gelesen – an sich nichts besonderes, nur ist das seit Jahren das erste Mal, dass ich wieder FREIWILLIG ein Buch gelesen habe, ohne dass es zur Pflichtlektüre irgendeiner Vorlesung zählt. Seit ich Germanistik studiere, muss ich mich durch Leselisten kämpfen. Es heißt, die Leute sein glücklich, die es schaffen, ihr Hobby zum Beruf zu machen. Ich kann das nicht so ganz glauben. Im Gegenteil: sobald man ein Hobby machen muss, verliert es seinen Reiz. Das tolle an einem Hobby ist doch, dass man es einfach so macht – ohne damit den Lebensunterhalt zu verdienen, ohne damit Karriere zu machen. Es gibt keinen rationalen Grund dafür, mir den Hintern bei Minusgraden abzufrieren, um meiner Mannschaft beim Verlieren zu zusehen, und danach eine deftige Erkältung zu bekommen. Arbeit hat mit Verantwortung, mit Anstrengung und mit dem Bezahlen der Miete zu tun – Hobbys sollen einfach nutzlos Spaß machen. Ich bin in eine Schule gegangen, die sich auf Technik konzentriert. Deutsch war dort so ziemlich das unwichtigste Fach und ich habe es am meisten geliebt. Seit ich Germanistik studiere, hasse ich es. Will man immer gerade das, was man nicht hat? Ist es nicht so, dass das Bekommen einer Sache das Wichtigere ist als dann das Besitzen dieser Sache? (Ach ja, für alle die’s interessiert: Milan Kundera "Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins". Das meiste davon habe ich nicht verstanden und das was ich verstanden habe, hat mich verwirrt – trotzdem (oder gerade deswegen?) ein schönes Buch.)

P.S.: Vielleicht gibt's hier demnächst einen Eintrag zum Thema Sex - falls ich mich jemals dazu aufraffen kann, meine komplexen Gedanken zu diesem komplexen Thema aufs Papier - ähm auf den Monitor - zu bringen. Mal sehen...
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Verfasst am 10.04.2003 09:52:19 Uhr
Idril Eledhwen ist heute leider unpässlich!
Trotzdem Danke an Sio, Lix, Lampi und alle die mein Weblog lesen und kommentieren!
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Verfasst am 09.04.2003 14:02:27 Uhr
Na, was schreiben wir denn heute Schönes?
Ich finde Frauen, die ca. 45 sind und meinen, sie müssten sich unbedingt kleiden wie 15jährige, einfach nur peinlich. Ist es echt nötig, an einem stinknormalen Werktag im knallengen Minirock mit schwarzen Lackstifeln und 3cm-langen Kunststofffingernäglen rumzulaufen?

Oder: was soll diese neue Mode, sich Nervengift (!!!) gegen Falten spritzen zu lassen?

Schon klar: keiner will häßlich sein, aber ich finde, das Wichtigste ist, gepflegt zu sein, das beste aus seinem Typ machen und eine gewisse natürliche Ausstrahlung rüberbringen.

Was ist denn los mit unserer Plastikgesellschaft, dass man nicht einfach in Würde altern kann? Falten sagen doch was aus über ihren Besitzer: diese kleinen süßen Lachfältelchen bei den Augen oder eine tiefe Denkerfalte auf der Stirn - solche besonderen Merkmale machen einen Menschen doch erst interessant.

Ich bin ja nicht gegen Mode. Ich trage moderne Sachen - aber halt nicht zwanghaft, sondern nur wenn sie zu mir passen.

Hoffentlich kommt die Kunststofffingernägel-Angezogen-wie-15-aber-45-sein-Frau heute nicht noch mal zu mir rein - sonst weiß ich nicht, ob ich bei ihrem Anblich lachen oder weinen soll...
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Verfasst am 08.04.2003 14:31:15 Uhr
Kurioses...


Sex im Nadelstreif


Was hat Sex mit Nadelstreif zu tun? Ziemlich viel, wenn es nach der britischen Schriftstellerin Wendy Perriam geht. Sie hat für eine explizite Szene aus ihrem Roman "Tread Softly" den "Bad Sex in Fiction Award 2002" gewonnen.

"Krude und geschmacklos"

Der von der britischen Literaturzeitschrift "The Literary Review" gestiftete Preis würdigt den "schlechtesten Sex" in einem 2002 erschienenen Roman. Erfunden wurde er 1993 von den Literaturkritikern Rhoda Koenig und Auberon Waugh, dem Sohn des Satirikers Evelyn Waugh.

Laut Waugh ist es Ziel des Preises, "die Aufmerksamkeit auf die kruden, geschmacklosen, oft nachlässig geschriebenen und redundanten sexuellen Passagen in modernen Romanen zu lenken, um solche künftig zu verhindern".

"Sirupbonbon" und Nadelstreif

Dermaßen vorgewarnt, hat sich das Magazin "Literaturen" darauf eingelassen, die preiswürdige Passage aus Perriams noch nicht auf deutsch erschienenem Gewinner-Roman zu übersetzen.

Perriam schreibt: "Sie schloss die Augen und sah, wie seine dunklen Sirupbonbon-Augen auf sie herunterschauten. Seltsamerweise war er zugleich nackt und mit Nadelstreif bekleidet."

"Nadelstreif war erotisch, die Uniform von Vätern, von zweidimensionalen Vätern. Sogar der Penis von Mr. Hughes hatte eine verführerische Nadelstreif-Vorhaut."

(Un-)Erotische Metaphern

Die Konkurrenz für die bereits zum dritten Mal nominierte Autorin war hart. "Der bucklige Glöckner im Turm war losgesprungen und schwang jetzt wie verrückt an seinem Glockenseil", umschreibt der US-Amerikaner Jeff Eugenides den Liebesakt in seinem Roman "Middlesex".

Der britische Literaturstar Will Self punktete mit einer Sequenz, die im Satz kulminiert: "Sie waren wie zwei Flamingos, die einander mit muskulösen Zungen die Nahrung auszuschlürfen versuchten."

Jury lobt "Nadelstreif"

Die Jury habe bisher noch nie etwas von "nadelgestreiften Genitalien" gehört, begründete schließlich ein Juror die Entscheidung für Perriam.

Die 62-Jährige ist in guter Gesellschaft.
Weltbekannte Autoren wie Salman Rushdie, Joyce Carol Oates und John Updike, aber auch Doris Dörrie waren bereits für den Preis nominiert.

Abstrakte Erotik

Ihre Trophäe, eine semi-abstrakte erotische Statue, holte sich die Gewinnerin bei der Verleihungszeremonie in London selbst ab.

"Das Einzige, was ich bisher gewonnen habe, war eine Ausgabe der Bibel für einen Artikel über religiöse Doktrin - was ein ziemlicher Unterschied zum heutigen Preis ist", so Perriam.

Beste Party

Die Verleihung gilt laut Salon.com als beste Literatur-Party Londons - und wird es wohl auch noch eine Weile bleiben.

Die Nominierungen für 2003 wurden noch nicht veröffentlicht, aber in der Autoren- und Verlagsszene wird laut "Literaturen" bereits heftig spekuliert.

"Das kann jeder Anfänger"

Dabei wäre doch alles so einfach, meinte einst Kritiker-Papst Marcel Reich-Ranicki im "Literarischen Quartett": "Die Darstellung sexueller Vorgänge ist vom rein körperlichen her literarisch überhaupt kein Problem. Das kann jeder Anfänger."

Links:



Quelle: http://www.orf.at/030401-61159/61160txt_story.html

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